Unsere Fähren-Erfahrungen und Reviews
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Selbst gefahren, nicht nur aufgelistet
Wir beschreiben, wie sich eine Überfahrt wirklich anfühlt: vom Check-in und Autodeck bis zur Kabine, zum Essen an Bord, zu Kindern, Haustieren, Ankunft und der Frage, ob die Route zu deiner Reise passt.
Vom Check-in bis zur Ankunft: wie sich eine Überfahrt wirklich anfühlt
Eine Fährüberfahrt ist nie nur das Stück zwischen zwei Häfen. Die Reise beginnt früher: mit der Fahrt zum Terminal, dem Check-in, der Wartezeit, dem Auffahren auf das Autodeck und dem Moment, in dem du oben ankommst und merkst, dass die Reise wirklich begonnen hat.
In unseren Fährerfahrungen schreiben wir über Überfahrten, die wir selbst gemacht haben. Nicht als glatte Broschürentexte, sondern als praktische Routennotizen aus Sicht von Reisenden. Wie funktioniert das Boarding? Wie fühlt sich die Kabine an? Kann man an Bord vernünftig essen? Gibt es Platz für Kinder? Was solltest du aus dem Auto mitnehmen? Und liegt der Ankunftshafen überhaupt logisch für dein Ziel?
Wir schauen dabei nicht nur auf die Fähre selbst, sondern auf die ganze Reise drumherum: Häfen, Terminals, Wartezeiten, Autodecks, Restaurants, Haustieroptionen, Zuganschlüsse, Preisgefühl und die kleinen Dinge, die du nicht aus einem Fahrplan herausliest. Manchmal fällt eine Route positiv auf. Manchmal ist eine Überfahrt vor allem praktisch. Und manchmal würden wir sie nur empfehlen, wenn sie wirklich gut zu deinem Reiseplan passt.
Worauf wir bei einer Überfahrt achten
Wir prüfen nicht nur, ob eine Fähre fährt, sondern wie sich die Reise in der Praxis anfühlt. Vom Terminal bis zum Autodeck, von der Kabine bis zur Ankunft: Das sind die Dinge, die oft erst klar werden, wenn man die Überfahrt selbst macht.
- Boarding und Hafenablauf: wie logisch Check-in, Wartezeit, Passkontrolle und das Auffahren auf das Autodeck wirklich verlaufen.
- Kabinen, Sitze und Komfort: wann eine Kabine, Lounge oder ein Upgrade wirklich etwas bringt und wann ein normaler Platz ausreicht.
- Essen, Decks und Atmosphäre: ob du an Bord ruhig essen, herumlaufen, nach draußen gehen kannst und ob die Überfahrt entspannt, funktional oder eher nüchtern wirkt.
- Familien, Hunde und Fahrzeuge: wie praktisch die Route mit Kindern, Haustieren, Gepäck, Dachbox, Wohnmobil oder einem voll beladenen Auto ist.
- Die ganze Route, nicht nur die Fähre: ob der Ankunftshafen gut zu deinem Ziel passt und ob die Überfahrt Fahrzeit, Stress oder Wartezeit spart.
- Würden wir diese Route noch einmal wählen? Am Ende ist das die wichtigste Frage. Nicht jede Fähre muss die schönste sein, solange die Route für die Reise stimmt.
Welche unserer Fährerfahrungen hilft dir weiter?
Wir haben kurze Kanalquerungen, Nachtfähren, Rail & Sail, längere Brittany-Ferries-Routen und verschiedene Verbindungen zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden selbst ausprobiert. Jede Erfahrung beantwortet eine andere Frage: Welche Route spart Fahrzeit? Wann lohnt sich eine Kabine? Ist die schnellste Verbindung wirklich die beste? Und welcher Ankunftshafen passt zu deinem eigentlichen Reiseziel?
Über die Niederlande nach England
Hoek van Holland-Harwich, Rotterdam-Hull und Amsterdam-Newcastle sind drei längere Überfahrten, die auf der Karte ähnlich wirken, sich in der Praxis aber deutlich unterscheiden. Wir kennen diese Routen aus verschiedenen Reisen mit Auto, Nachtkabine und Rail & Sail.
Bei Harwich-Hoek van Holland haben wir sowohl die Überfahrt mit dem Auto als auch die komplette Rail & Sail-Reise ab London ausprobiert. Rotterdam-Hull nutzten wir für eine kurze Wanderreise nach Wales. Amsterdam-Newcastle ist dagegen vor allem interessant für Nordengland, Northumberland und Schottland.
Unser Tipp: Wähle zuerst den Ankunftshafen, der zu deinem Ziel passt. Die längste Fährüberfahrt kann insgesamt trotzdem die ruhigste oder schnellste Reise ergeben, wenn sie viele Kilometer Autofahrt spart.
Calais-Dover und LeShuttle im direkten Test
Rund um Calais und Dover haben wir die wichtigsten Möglichkeiten direkt hintereinander getestet: P&O Ferries, DFDS, Irish Ferries und LeShuttle. Dadurch konnten wir Check-in, Grenzkontrolle, Wartezeit, Komfort und die tatsächliche Reisezeit unmittelbar vergleichen.
Was auffiel: LeShuttle ist bei der eigentlichen Querung am schnellsten. Die Fähre kann nach einer langen Autofahrt trotzdem angenehmer sein, weil du aussteigen, herumlaufen, essen und an die frische Luft gehen kannst. Bei ähnlichen Preisen und Abfahrtszeiten gefiel uns P&O Ferries während dieses Tests am besten.
Unsere Beobachtungen beziehen sich auf die getesteten Überfahrten und Schiffe. Flotten, Preise und Einrichtungen können sich später ändern.
Portsmouth, Cherbourg und Saint-Malo
Nicht jede Überfahrt zwischen Frankreich und England dreht sich um Geschwindigkeit. Wir sind mit Brittany Ferries von Portsmouth nach Cherbourg und von Saint-Malo nach Portsmouth gefahren. Beide Verbindungen passen zu anderen Reiseplänen als die kurzen Routen über Calais und Dover.
Unsere Erfahrung: Die Nachtfahrt Portsmouth-Cherbourg fühlte sich wie Reisezeit an, die man schlafend nutzt. Cherbourg ist vor allem ein praktischer Hafen für die Weiterfahrt. Saint-Malo-Portsmouth fühlte sich stärker wie ein Teil des Urlaubs an, weil bereits der Ausgangspunkt und die längere Überfahrt zur Reise beitragen.
Diese Routen sind besonders interessant für die Normandie, Bretagne, Westfrankreich sowie Süd- und Südwestengland. Entscheidend ist weniger die reine Fährzeit als die gesamte Strecke vor und nach der Überfahrt.
Dänemark und Schweden: vier Querungen auf einer Reise
Auf unserer Dänemark-Schweden-Rundreise haben wir nicht nur eine einzelne Fähre ausprobiert. Wir fuhren zunächst mit Scandlines von Puttgarden nach Rødby, anschließend über die Øresundbrücke nach Schweden, zurück mit der Fähre von Helsingborg nach Helsingør und schließlich von Gedser nach Rostock zurück nach Deutschland.
Dadurch konnten wir die kurze Vogelfluglinie über Puttgarden-Rødby direkt mit der längeren Überfahrt Gedser-Rostock sowie mit der Wahl zwischen Øresundbrücke und Helsingør-Helsingborg vergleichen.
Unser Tipp: Puttgarden-Rødby passt häufig besser zu Fahrten aus West- und Mitteldeutschland Richtung Kopenhagen oder Malmö. Rostock-Gedser kann aus Berlin, Ostdeutschland, Polen und Nordostdeutschland logischer sein. Für die Weiterfahrt nach Schweden entscheidet vor allem dein Ziel: Die Brücke passt meist besser zu Malmö, die Fähre häufiger zu Helsingborg, Göteborg und der Westküste.
Mit der Fähre nach Wales und weiter nach Irland
Unsere Erfahrungen enden nicht immer im Ankunftshafen. Für eine kurze Wanderreise nach Wales fuhren wir über Nacht von Rotterdam nach Hull. Von dort ging es weiter nach Nordwales, unter anderem zum Mount Snowdon. Anschließend setzten wir unsere Reise über Holyhead nach Dublin fort.
Diese Reise zeigt gut, warum der richtige Hafen wichtiger sein kann als die kürzeste Überfahrt. Hull liegt nicht direkt in Wales, war für unser Ziel im Norden des Landes aber eine praktische Wahl. Die Nacht an Bord ersetzte außerdem eine Hotelübernachtung und einen Teil der Fahrt am Tag.
Unser Tipp: Plane bei einer Rundreise nicht jede Fähre einzeln. Schau dir die gesamte Route an, einschließlich der Fahrt zum Hafen, der Nacht an Bord, der Weiterfahrt und einer möglichen zweiten Überfahrt.
Welche Route passt zu deiner Reise?
Unsere Erfahrungsberichte sind keine allgemeine Bewertung sämtlicher Schiffe einer Reederei. Sie beschreiben die Route, das Schiff und die Bedingungen, die wir während unserer eigenen Überfahrt erlebt haben. Fahrpläne, Preise, Flotten und Einrichtungen können sich danach verändern.
Trotzdem zeigen die Reisen Dinge, die du in einem Fahrplan nicht findest: wie das Boarding abläuft, was du aus dem Auto mitnehmen solltest, wann eine Kabine sinnvoll ist, wie praktisch Rail & Sail mit Gepäck oder Kindern sein kann und welchen Unterschied der richtige Ankunftshafen macht.
Unser Ausgangspunkt: Eine Fähre muss nicht immer die schnellste oder spektakulärste sein. Die beste Route ist die Verbindung, die Fahrzeit, Komfort, Stress, Kosten und Weiterreise für deinen konkreten Reiseplan am sinnvollsten kombiniert.
Selbst getestet von FerryGoGo
Sieh dir unsere Fährerfahrungen pro Route an: mit Fotos, praktischen Details und ehrlichen Beobachtungen zu Check-in, Boarding, Kabinen, Essen an Bord, Wartezeit und Ankunft.

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Warum wir diese Überfahrten selbst testen
Ein Fahrplan sagt dir, wann die Fähre ablegt. Er sagt dir nicht, wie es sich anfühlt, wenn du mit Kindern, Gepäck, Auto, Hund oder einer langen Autofahrt im Rücken am Terminal ankommst. Genau deshalb machen wir diese Erfahrungen: nicht um jede Fähre schönzureden, sondern um zu zeigen, was man in der Praxis merkt.
Manchmal liegt der Wert einer Route in kleinen Dingen. Eine Nachtfähre kann sich wie Reisezeit anfühlen, die du schlafend nutzt, so wie wir es auf Portsmouth–Cherbourg erlebt haben. Eine längere Überfahrt kann logisch sein, weil sie viele Kilometer Autofahrt spart. Saint-Malo–Portsmouth fühlte sich zum Beispiel viel mehr wie ein Teil der Reise selbst an, während Cherbourg vor allem praktisch als Weiterreisehafen war.
Und eine schnelle Option wie LeShuttle ist auf dem Papier sehr effizient, aber du musst trotzdem mit Check-in, Grenzkontrolle, Wartezeit und der Fahrt vor und nach der Querung rechnen. Deshalb schauen wir nicht nur auf die Überfahrtszeit, sondern auf die gesamte Reise.
Wir achten auf die Fragen, die du dir oft erst kurz vor der Abfahrt stellst: Wie reibungslos läuft das Boarding? Solltest du Essen mitnehmen? Kommst du noch an dein Auto? Ist eine Kabine den Aufpreis wert? Können Kinder sich bewegen? Fühlt sich das Terminal angenehm an? Und passt der Ankunftshafen wirklich zu deinem Ziel?
Dabei nennen wir auch, was weniger gut war. Zum Beispiel begrenzte Terminaleinrichtungen, lange Warteschlangen, Routen, die nur für bestimmte Ziele logisch sind, oder Tagesausflüge, die deutlich teurer werden, sobald Parken, Mietrad, Essen und Extras dazukommen. Genau diese Details machen eine Fährerfahrung nützlich.
Unser Ausgangspunkt: nicht nur Routen auflisten, sondern beim Entscheiden helfen. Manchmal ist die schnellste Überfahrt die beste Wahl. Manchmal ist die ruhigere Route klüger. Und manchmal würden wir eine Fähre nur empfehlen, wenn dein Reiseplan wirklich dazu passt.
Noch unsicher zwischen mehreren Routen?
Unsere Erfahrungen zeigen, wie sich eine Überfahrt anfühlt. Für die größere Routenentscheidung kannst du mit unserer England-Auswahlhilfe starten.





