Europas Dinner-Preislandkarte 2026: Preise nach Land und Stadt. Das ist der durchschnittliche Preis für ein 3-Gänge-Menü für zwei Personen in einem mittelklassigen Restaurant – ohne Getränke.

Noch nicht entschieden, wohin es diesen Sommer geht – aber Essen gehen gehört für dich fest zum Urlaub dazu? Dann hilft dir unser Update zu den Restaurantpreisen in Europa. Du siehst auf einen Blick, wo du beim Auswärtsessen noch richtig gut wegkommst, wo die Preise „okay“ sind – und wo man zwischendurch besser auch mal selbst kocht. Denn die Unterschiede sind groß: In manchen Ländern zahlst du im Schnitt um die 20 € für zwei, in der Schweiz kann ein Abendessen (je nach Stadt) bis 160,86 € kosten. Gut zu wissen, bevor du buchst.
Günstigstes Land im Datensatz: Kosovo (20 €), danach u.a. Nordmazedonien (24,38 €) und Moldawien (30,32 €)
Beste Urlaubs-Value (beliebt & noch fair bepreist): Portugal, Spanien, Griechenland, Albanien, Montenegro
Teuerstes Land im Schnitt: Schweiz (107,24 €), gefolgt von Dänemark und Luxemburg
Teuerste Städte: Lugano & Zug bei 160,86 €, Zürich/Genf/Oslo in den Top 5
Was wir messen: 3-Gänge-Menü für zwei, mittelklassig, ohne Getränke
Deutschland: Ø 65 € (3-Gänge-Menü für zwei, mittelklassig, ohne Getränke)
Österreich: Ø 70 €
Schweiz: Ø 107,24 € – und in Städten wie Lugano/Zug bis 160,86 €
Faustregel: DE/AT liegen im europäischen Mittelfeld – die Schweiz ist ein klarer Ausreißer nach oben. City-Hotspots liegen oft deutlich über dem Landesdurchschnitt.
Bei Ferrygogo schauen wir jedes Jahr auf das Gesamtbild der Urlaubskosten: nicht nur Anreise, Überfahrten1 und Unterkunft, sondern auch die Ausgaben vor Ort, die sich schnell summieren. Restaurantpreise sind dabei ein überraschend guter Proxy dafür, wie „teuer“ sich ein Reiseziel insgesamt anfühlen kann – oft greifbarer als z.B. ein günstiger Flugpreis.
Wenn ein normales 3-Gänge-Menü in einem Land vergleichsweise günstig ist, sind Kaffee, Terrassen, Lunch-Deals – und häufig auch viele Alltagspreise vor Ort – tendenziell ebenfalls freundlicher fürs Budget. (Natürlich gibt es Ausnahmen: touristische Hotspots liegen oft höher.)
Unten findest du die interaktive Karte mit den durchschnittlichen Restaurantpreisen pro Land – plus Tabellen nach Ländern und Städten.
Wichtig: Für Island gab es zu wenig Daten für einen belastbaren Landesdurchschnitt. Reykjavik ist zwar in der Städteliste enthalten – „günstig“ ist es dort allerdings eher nicht.
Tabelle: durchschnittliche Restaurantpreise nach Land
Preis für ein Dinner zu zweit in Europa
3-Gänge-Menü für zwei in einem mittelklassigen Restaurant (ohne Getränke). Preise in Euro.
So messen wir: Wir nutzen den durchschnittlichen Preis für ein 3-Gänge-Menü für zwei Personen in einem mittelklassigen Restaurant, ohne Getränke. Die Werte sind eine Benchmark (Crowd-Sourcing) – nicht der exakte Preis für ein bestimmtes Restaurant an einem bestimmten Abend.
Die günstigen und teuren Ausreißer
Bevor du in die Tabellen abtauchst: hier die wichtigsten Takeaways.
Top 5: teuerste Länder zum Essen gehen
1) Schweiz: 107,24 €
2) Dänemark: 93,69 €
3) Luxemburg: 90 €
4) Norwegen: 89,86 €
5) Hohe Preisliga: u.a. Niederlande / Irland / Finnland / Belgien (rund 80 €)
Einordnung für DACH: Deutschland liegt im Schnitt bei 65 €, Österreich bei 70 €. Beide sind damit klar unter der „Nordwest-Spitze“ – aber über vielen Balkan-Durchschnitten.
Günstigste Länder (rein nach Preis)
Wenn du rein auf die Rechnung schaust (3 Gänge für zwei, mittelklassig, ohne Getränke), sind dies die niedrigsten Durchschnitte in unserem 2026-Datensatz – wobei wir Destinationen ausklammern, bei denen sich Reisebedingungen schnell ändern können. Kleiner Reality-Check: „günstigstes Dinner“ heißt nicht automatisch „beste Reise“ – es zeigt vor allem das Preisniveau fürs Essen gehen.
- Kosovo: 20 €
- Nordmazedonien: 24,38 €
- Moldawien: 30,32 €
- Bosnien & Herzegowina: 30,75 €
- Serbien: 38,34 €
Hinweis: Preis ist das eine, Reisetauglichkeit das andere. Prüfe vor der Buchung immer die aktuellen Hinweise (z.B. Auswärtiges Amt) und die Lage vor Ort – besonders bei Ländern, in denen sich Umstände schnell verändern können.
Beste Urlaubs-Value (schöne Trips, noch faire Dinnerpreise)
Du suchst den Sweet Spot: Urlaubsfeeling plus Preise, bei denen der Geldbeutel nicht weint? Dann stechen diese Länder heraus. Nicht immer die allerbilligsten auf dem Papier – aber Destinationen, in die Menschen wirklich gern reisen und wo du oft das Gefühl hast, viel für dein Geld zu bekommen.
- Portugal (45 €): Strand, Städte, Wein – und auffallend freundliche Preise.
- Spanien (50 €): Foodie-Klassiker, viel Auswahl, oft sehr gute Value vor Ort.
- Griechenland (50 €): Inseln + Tavernen = viel Urlaubsglück pro Euro.
- Albanien (41,49 €): Adria-Aufsteiger – Strand, Berge, und (noch) gute Preise.
- Montenegro (45 €): starke Küste, hübsche Altstädte, Preise, die manchmal wie „früher“ wirken.
Bonus, der Allround-Klassiker: Frankreich (60 €) ist nicht in der „günstigsten“ Liste, aber im Vergleich zu vielen Nordwest-Europa-Zielen oft spürbar entspannter fürs Budget.
Teure Länder: Schweiz und Dänemark an der Spitze
Keine riesige Überraschung: Die teuersten Länder liegen weiterhin überwiegend in Nordwest-Europa, mit der Schweiz komfortabel auf Platz 1.
- Teuerste Länder: Schweiz 107,24 €, danach Dänemark 93,69 €, Luxemburg 90 € und Norwegen 89,86 €.
- DACH-Einordnung: Deutschland 65 €, Österreich 70 € – die Schweiz spielt deutlich darüber.
Wo Essen gehen in Europa noch wirklich günstig ist
Noch spannender sind die Länder, in denen Essen gehen wirklich bezahlbar bleibt. In Teilen Südost- und Osteuropas liegt der Schnitt für ein Dinner zu zweit teils sogar unter 30 € pro Person – das ist 2026 keine Selbstverständlichkeit mehr.
Am günstigsten ist Kosovo mit 20 € für zwei, gefolgt von Nordmazedonien (24,38 €), Moldawien (30,32 €) und Bosnien & Herzegowina (30,75 €).
Etwas darüber, aber weiterhin sehr fair: Bulgarien (40,91 €), Tschechien (41,18 €), Rumänien (41,26 €) und Albanien (41,49 €).
Portugal, Spanien, Griechenland – beliebt und relativ preiswert
Für viele Urlaubspläne sind diese Länder der Sweet Spot zwischen Reisequalität und Dinnerpreisen:
Portugal liegt bei 45 € für zwei, Spanien und Griechenland bei 50 €, Frankreich bei 60 €. Nicht so billig wie manche Balkan-Durchschnitte – aber für die meisten Reiseideen extrem solide Optionen. Und Albanien (immer beliebter) ist mit 41,49 € preislich weiterhin sehr attraktiv.
Wenn du im Urlaub gern öfter essen gehst, spürst du diese Unterschiede schneller als man denkt – besonders bei Familien oder längeren Trips.
Fazit: Restaurantpreise nach Land 2026
Drei Muster fallen 2026 besonders auf:
1) Nordwest-Europa bleibt die teure Ecke. Die Schweiz steht mit 107,24 € deutlich an der Spitze. Skandinavien bleibt hoch (Dänemark 93,69 €, Norwegen 89,86 €).
2) Südeuropa hat weiterhin gute Preis-Leistung. Portugal (45 €) und Spanien/Griechenland (50 €) sind starke Optionen – und Frankreich (60 €) liegt oft unter vielen Nordwest-Europa-Zielen.
3) Zentral- und Südosteuropa bleibt auffallend günstig. Rumänien (41,26 €), Bulgarien (40,91 €), Albanien (41,49 €) und Serbien (38,34 €) sind weiterhin Value-Kandidaten. Noch günstiger: Bosnien & Herzegowina (30,75 €) und Nordmazedonien (24,38 €).
Viele merken es erst vor Ort: Nicht nur Anreise oder Unterkunft machen den Urlaub teuer – sondern die täglichen Ausgaben. Zum Vergleich: Deutschland liegt bei 65 €, Spanien bei 50 € und Portugal bei 45 € (jeweils 3-Gänge-Menü für zwei, mittelklassig, ohne Getränke). Das summiert sich schnell, wenn du im Urlaub mehrfach essen gehst.
Die teuersten Städte Europas zum Essen gehen
Länder-Durchschnitte sind praktisch – aber Städte erzählen oft die echte Story. Hauptstädte und touristische Hotspots liegen regelmäßig über dem Landesmittel. Hier wird’s schnell teuer.
Die Liste der teuersten Städte wird stark von der Schweiz und Skandinavien geprägt, plus ein paar bekannte Hauptstadt-Kandidaten. In der Schweiz geht’s richtig zur Sache: In Lugano und Zug liegt ein Dinner für zwei bei 160,86 €. Zürich steht bei 128,69 €, Genf bei 123,33 €. Oslo ist ebenfalls hoch mit 119,24 €, Kopenhagen liegt bei 107,07 €.
Städte können deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen – besonders in touristischen Hotspots. Nutze die Städtetabelle als Realitätscheck, wenn du z.B. eine große City (oder eine sehr gefragte Ferienregion) planst.
Städte, in denen Essen gehen noch günstig ist
Das ist die Liste, bei der der Geldbeutel entspannt bleibt. In Süd-, Zentral- und Südosteuropa gibt es viele Orte, wo Essen gehen sehr bezahlbar ist – und wo man auch wirklich gern ein paar Tage (oder länger) bleibt.
Gute Optionen, wenn du oft essen gehen willst: Skopje liegt bei 29,25 € und Sarajevo bei 33,31 € – stark für einen Städtetrip. Polen ist ebenfalls ein Value-Outsider, mit Krakau und Danzig jeweils bei 47,49 €. Portugal bleibt top für „Mainstream-Urlaub“, mit Lissabon und Porto um 50 €, und Spanien ist flexibel – z.B. Sevilla bei 50 €.
Wenn Essen gehen ein wichtiger Teil deines Urlaubs ist (und seien wir ehrlich: meistens schon), ist das Muster für 2026 ziemlich klar. Für die beste Value ist Südeuropa oft der Sweet Spot: Portugal (45 €), Spanien/Griechenland (50 €) und Frankreich (60 €) sind starke Optionen.
Und stehen Schweiz oder Skandinavien auf deiner Liste? Dann ist es nicht „nicht hinfahren“, sondern „clever planen“: ein paar echte Dinner-Momente, dazwischen Lunch-Deals/Tagesmenüs, Märkte – und der Geldbeutel ist am Ende meist deutlich versöhnlicher.
Datenquellen
Alle Rohdaten findest du in diesem Google Sheet sowie auf Numbeo.2 Die Werte beziehen sich auf den durchschnittlichen Preis für ein 3-Gänge-Menü für zwei Personen in einem mittelklassigen Restaurant (ohne Getränke).
Wichtig: Es handelt sich um Crowd-Sourcing-Preise. Abdeckung und Preisniveau können je nach Land und Stadt variieren (touristische Hotspots fallen oft höher aus, kleinere Orte niedriger). Nutze das als praktische Benchmark für die Planung – nicht als exakten Preis für ein konkretes Restaurant an einem bestimmten Abend.
- https://ferrygogo.de/faehrpreise-fuer-familien-was-ueberfahrten-in-europa-im-sommer-2026-kosten/ ↩︎
- https://www.numbeo.com/cost-of-living/ ↩︎